Ihr Warenkorb
keine Produkte

Wissenswertes

Das Olivenöl

Das Olivenöl wird aus dem Fruchtfleisch bzw. dem Kern von Oliven gepresst. Kalt gepresstes Olivenöl gilt wegen seines großen Anteils an ungesättigten Fettsäuren als besonders gesund. Es ist ein gesundes Fett und vielseitig verwendbar. Sein hoher Gehalt an Ölsäure (bis zu 80 Prozent) senkt den Cholesterinspiegel, ohne das „gute“ HDL-Cholesterin anzutasten. Unerwünschte Begleitstoffe im Olivenöl sind z. B. freie Fettsäuren und Peroxide, die einen sauren Geschmack verursachen. Olivenöl gilt als eines der ältesten Kulturgüter des Abendlandes. Bereits in der Antike wurde Olivenöl in großen Mengen hergestellt und im gesamten Raum gehandelt. In dieser Zeit wurde Olivenöl außer als Speiseöl auch zur Körperpflege und zur Wundbehandlung verwendet.

Gibt es grüne und schwarze Oliven?

Jede Olive ist zunächst grün und entwickelt sich im Laufe des Reifeprozesses über violett bis dunkel-violett / schwarz. Man sagt, dass die Oliven dann erntereif sind, wenn ihr Grün ins Violett übergeht. Oft werden Oliven bereits in grünem Zustand geerntet. Das daraus gewonnene Öl schmeckt durchweg kräftiger.

Kann man Olivenöl erhitzen?

Ja, Sie können die Güteklasse nativ extra bis 160°C, die Güteklasse Olivenöl sogar bis 180°C erhitzen.

Was bedeutet "kaltgepresst" und "erste Pressung"?

Früher, als die hydraulischen Ölpressen noch per Hand oder mit tierischer Kraft bewegt wurden, gab es noch eine zweite Pressung, oft auch mit Hilfe von warmem Wasser, um die Ergiebigkeit zu erhöhen. Seit November 2003 hat der Begriff „kaltgepresst“ oder „kaltextrahiert“ durch eine EU-Verordnung wieder eine Qualitätsbedeutung. Diese Auszeichnung dürfen nur solche Olivenöle nativ extra führen, die unter 27° C gepresst oder extrahiert wurden. Je nach Reifegrad kann bei einer solchen Temperatur mit einem hohen Anteil wichtiger antioxidativer Fettbegleitstoffe im Öl gerechnet werden. Die Presstemperatur sollte generell nie so hoch sein, dass dadurch der Geschmack negativ beeinfl usst wird.

Wie lassen sich die großen Preisdifferenzen bei Olivenöl erklären?

Ein Produkt, bei dem bis zu 80% der Kosten durch Handarbeit bei Ernte und Baumpflege entstehen, kann nicht billig sein. Beim Olivenöl ist es wie beim Wein: Das Gebiet, die Lage, die Erntemethoden und natürlich die Menge sind entscheidende Gesichtspunkte für den Verkaufspreis. Heute werden viele native Olivenöle auch unter Preisgesichtspunkten gemischt und kommen als Mittelmeer- oder EU-Blend (Mischung) auf den Markt. Je enger das Anbaugebiet eingegrenzt ist und je mehr die Verbraucher die dort geleistete Verarbeitung schätzen, desto höher kann der Preis ausfallen, besonders wenn das Öl auch noch einen besonderen geschmacklichen Wert und Charakter hat oder sortenrein ist.